7 Days to Die

7 Days to Die

Kombination aus Minecraft, Rust und Dayz mit Schwächen

In 7 Days to Die dreht sich alles ums Überleben. Im Open-World-Spiel befindet man sich in einer feindlichen Umgebung, errichtet Gebäude oder geht auf die Suche nach Nahrung und Rohstoffen. Das Gameplay erinnert an Minecraft, obwohl in 7 Days to Die der Überlebenskampf im Vordergrund steht.
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Vorteile

  • interessanter Genremix
  • Multiplayer-Modus

Nachteile

  • veraltete Grafik
  • schlechte Handhabung
  • zu wenig Abwechslung

Wenig überzeugend
4

In 7 Days to Die dreht sich alles ums Überleben. Im Open-World-Spiel befindet man sich in einer feindlichen Umgebung, errichtet Gebäude oder geht auf die Suche nach Nahrung und Rohstoffen. Das Gameplay erinnert an Minecraft, obwohl in 7 Days to Die der Überlebenskampf im Vordergrund steht.

Minecraft-Klon in einer post-apokalyptischen Welt

In 7 Days to Die startet man an einem beliebigen Punkt auf der Karte ohne Ausrüstung. Der Spielablauf erinnert neben Minecraft insbesondere an Rust und DayZ: Der Spieler versucht zu überleben, sucht Nahrung und Schutz. Dabei wehrt man sich gegen aggressive Tiere und Zombies.

Wie in Minecraft besteht die Option, die Umgebung anzupassen und zum Beispiel weniger gefährlich zu gestalten. Mit dem flüssigen Crafting-System gräbt man Löcher oder reißt Wände ein.

Vielversprechender Ansatz

7 Days to Die bietet ein umfangreiches Open-World-Szenario mit einem weit entwickelten Survival-Aspekt. Die Umgebung verändert man nach Belieben. Ein vielversprechender Ansatz, der in der Alpha-Version jedoch nicht konsequent umgesetzt wird.

Das Crafting-System, ein fundamentaler Bestandteil des Spiels, bietet in dieser Version zu wenig Abwechslung. Wegen der undurchsichtigen Handhabung benötigt man einige Zeit, bis man verstanden hat, wie das System funktioniert. Mit der Zeit frustriert auch die Waffenherstellung, weil die Waffen kaum benutzbar sind. Texturen und Sound-Effekte überzeugen ebenfalls nicht.

Abgesehen vom Crafting-System besitzt das Spiel bislang zu wenig Inhalte, um wirklich Spaß zu machen. Sobald man verstanden hat, wie Gebäude gebaut werden und man die erste Nacht gegen Zombieangriffe verbracht hat, nimmt der Reiz schnell ab. Insbesondere weil das Crafting-System weit hinter dem von Minecraft zurückbleibt.

Grafik nicht auf der Höhe der Zeit

Leider macht die Grafik auch nicht viel her. Texturen und die hakende Physik-Engine wirken so, als käme 7 Days to Die vier Jahr zu spät auf den Markt. Selbst wenn man die Bildwiederholfrequenz korrekt einstellt, treten Verzögerungen auf. Die Frequenz auf 30 Bilder pro Sekunde herunterzuschauben entwickelt sich zu einer wahren Herausforderung. Solche Probleme sollten bei einem Spiel, dessen Grafik ohnehin nicht auf der Höhe der Zeit ist, eigentlich nicht auftreten.

Die Umgebung von 7 Days to Die wirkt sehr einfach. Stadtruinen, Berge und Wüsten sind schnell durchwandert - zu schnell für ein Spiel, dass den Fokus auf die Erforschung der Umgebung legt.

Fazit: 7 Days to die bleibt hinter der Konkurrenz zurück

Der Ansatz von 7 Days to Die verspricht ein spannendes Spiel. Die Umsetzung in der Alpha-Version enttäuscht jedoch. Das Spiel bleibt hinter der Konkurrenz zurück. 7 Days to Die hält mit der Kreativität von Minecraft nicht mit. Die Intensität des Überlebenskampfes geben DayZ oder Rust besser wieder.

Um mit solchen Spielen mitzuhalten, bietet 7 Days to Die zu wenig Abwechslung. Das betrifft sowohl die Zahl der unterschiedlichen Gegner als auch die Elemente im Crafting-System. Immerhin: Noch besteht Hoffnung, denn 7 Days to Die liegt derzeit nur als Alpha-Version vor. In dieser Version dürften sich nur Spieler für 7 Days to Die interessieren, die Rust oder Dayz bereits durchgespielt haben.

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